Levada do Lombo do Mouro

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Levada do Lombo do Mouro oder Levada do Monte Medonho oder Levada da Serra da Bica da Cana


Vorbemerkungen und Historisches: Die Levada do Monte Medonho wird bereits Ende des 19. Jahrhunderts erwähnt. Der erste Abschnitt von der Madre der Levada da Serra zum Pinaculo war ursprünglich Teil einer Levada, die Sao Vicente vermutlich über den auf der alten IGeoE von 1965 eingezeichneten Abschnitt zur Ribeira de Monte Trigo und weiter über den natürlichen Flusslauf mit Wasser versorgte. 1910 wurde das Wasser beim Pinaculo umgeleitet und über die neu erbaute Levada do Lombo do Mouro nach Ribeira Brava umgeleitet. Als Kompensation für das fehlende Wasser in Sao Vicente wurde die Levada do Inferno gebaut, die das ungenutzte Wasser der Ribeira do Inferno ins Sao Vicente-Tal überführte.
Deshalb ist die Levada do Lombo do Mouro und die Levada da Serra beim Pinaculo eine historische und funktionelle Einheit. Die Bezeichnungen variieren auch stark und sind sehr uneinheitlich. Durch den Bau der Strasse vom Encumeadapass auf die Paul da Serra wurde eine künstliche Unterteilung in Levada do Lombo do Mouro und Levada da Serra vorgenommen und die beiden Teile einzeln benannt. Jedenfalls ist auf alten Karten die ganze Levada einheitlich als 'Levada do Lombo do Mouro' oder 'Levada do Moiro' bezeichnet.

Dieser Abschnitt beschreibt unter 'Levada do Lombo do Mouro' den Abschnitt ab der ER 110. Der erste Teil wird unter Levada da Serra beim Pinaculo besprochen.


Gegend: Ribeira Brava/Südwesten

Madre: Beim Rastplatz an der ER-110 N 32°44.500 W 17°02.850 ca. 1370 M.ü.M., gespiesen von einem Teil der Levada da Serra

Verlauf: Unter der ER-110, durch diesen markanten Felsriegel, im Hintergrund sieht man auch den Weiterverlauf zum Lombo do Mouro-Haus, bis zum Felsriegel kommt ein grösserer Wasserlauf dazu, der von der Levada aufgenommen wird. Vor und nach dem Felsriegel hat die Levada ein ziemliches Gefälle, danach geht es relativ flach weiter. Kurz vor dem Lombo do Mouro-Haus kommt von oben der Weg vom Parkplatz (mit Fio), oberhalb des Lombo do Mouro-Hauses trifft man auf den Weg zur Sergio-Tafel. Weiter zuerst sehr flach mit wenig Gefälle über das Tal der Ribeira da Richa , Pico do Folhado zum Sattel beim Rocha do Cabo, hier Zugang zum Rocha do Cabo möglich, dann geht es steiler über den Lombo, unterwegs Abzweigung einer Schotterpiste nach Furnas und am gleichen Ort zum Rocha do Cabo. Die Levada folgt jetzt mehr oder weniger der Schotterpiste, aber immer deutlich getrennt mit einem eigenen gut begehbaren Weg, umgeht die nächste Kuppe auf der Ostseite, die Piste geht über die Kuppe und westlich davon. Bei der Fonte das Cruzes endet die Levada in einem grossen Reservoir. Weiter verrohrt oder im Strassengraben über 2 grosse Endäste und vielen Feinverteilungslevadas auf die Felder.

Ende: Faja do Trigo ca. 570 M.ü.M., Pomar de Rocha ca. 500 M.ü.M.

Länge: 8,65 km

Zugang:

- Zur Madre über die ER-110 oder die Levada da Serra
- Lombo do Mouro über den Weg von der ER-110
- Aufstieg von der Sergio-Tafel, zu dieser über den
   - Aufstiegsweg von der Levada das Rabacas vom nordöstlichen Ausgang des langen Tunnels
   - Aufstiegsweg von Faja das Eguas
- Furnas (vgl. Wanderung 2014)
- Zum Ende über die
   - Levada da Tabua
   - Strasse von Ribeira Brava, Abzweigung in Achada über Apresentacao nach Furnas

Zustand: einfach, relativ grosse Höhendifferenz ab dem Sattel beim Rocha do Cabo bis zum Ende

Baujahr: Bereits Ende des 19. Jahrhundert erwähnt, ab 1910 fliesst die Levada über den Lombo do Mouro an die Südküste

Funktion: Ursprünglich gebaut vzur Versorgung des Sao Vicente-Tals, heute Bewässerung der Felder um Faja do Trigo, Apresentacao, zusammen mit der Levada da Tabua und weiter südlich mit der Levada Nova

GPS-Daten:  kmz-Daten

Berichte: Wanderung 2014, Wanderung 2015, Wanderung 2019, Wanderung 2019, Madeira-Wanderblog von Issi Fritsch, Caminheiros Anonimos da Madeira








Beginn ('Madre') an der ER 110, das Felstor und die ersten 100 Meter:

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Passage in der Region des Lombo do Mouro-Hauses:

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Der flache aussichtsreiche Abschnitt bis zum Sattel des Rocha do Cabo:

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Weiter steiler mehr oder weniger auf dem Rücken des Lombos:

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Nach der Furnaspiste verläuft die Levada deutlich neben der Schotterpiste mit eigenem Weg:

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Das grosse Reservoir am Ende:

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