Levada do Furado Velho

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Levada do Furado Velho


Gegend: Rabacal

Madre: Fortsetzung der Levada do Risco, ca. 1050 M.ü.M.

Verlauf: Von der Abzweigungstafel unterhalb der Rabacal-Häuser zur Ribeira do Alecrim, dort Levadabrücke in erstaunlich gutem Zustand, nach ein paar Metern Weg von der ER-110 (Caminho Salão), dann alles entlang der Südseite der Ribeira Da Janela, Galerietunnel, kurzer Tunnel, Furado Velho (Tunel das Estrebarias, auch Planwagentunnel genannt wegen seiner enormen Höhe), auf der Südseite sind keine weiteren Spuren mehr sichtbar

Ende: Südseite des Tunel das Estrebarias ca. 1000 M.ü.M.

Länge: 4,5 km

Funktion: Früher Bewässerung der Gegend nordwestlich Estreito do Calheta und Zugang zum Rabacal-Gebiet

Zugang:
- Rabacal-Häuser: Zwischen Rastplatz und Reitertunnel (Abstieg bei den Toiletten) zweigt der Weg nach Osten ab (Einstieg)
- Caminho Salao (Begangen 2015 von den Amigos da Natureza), Einstieg von der ER-110
- Abstieg von der ER-105 beim ersten Kuhgitter nach dem Rabacal-Parkplatz in Richtung Westen, beim unteren Zaun links halten und immer dem Pfad folgen. Der Pfad trifft kurz vor dem Furado Velho (östlich) auf die Levada.
- Weglos von der ER-105 zum südlichen Ausgang des Tunnels

Zustand: Stillgelegt, einfach bis mittelschwer

Baujahr: 1855: Erste Wasserführung vom wasserreichen Norden auf die Südseite

Bemerkungen: Die Levada do Furado Velho ist eigentlich keine eigenständige Levada, sondern entspricht dem ehemaligen Fortsetzung der Levada do Risco =Velho do Rabacal ab der Wassertreppe zum Reitertunnel. 1877 wurde der Reitertunnel (Furado Nova do Rabacal) in Betrieb genommen. Seither wurde das Wasser der Levada do Risco teilweise zusammen mit der Levada Vinte e Cinco Fontes durch diesen Tunnel geleitet. Irgendwann wurde der Teil bis zum Furado Velho vollständig stillgelegt.
Vgl. auch Historische Entwicklung der Levadas um Rabacal und auf der Südseite zwischen Ribeira Brava und Ponta do Pargo

GPS-Daten:  kmz-Daten


Bericht: Wanderung 2013, Caminheiros Anonimos da Madeira

Historisches:
Der Tunel das Estrebarias und die Levada do Furado Velho wurde gern von den damaligen Touristen benutzt, um in das pitoreske Gebiet von Rabaçal zu gelangen und sich den Sonnenaufgang über dem Risco-Wasserfall anzuschauen.
Übernachtet hat man dann wohl in den Häusern von Rabaçal. Ein João de Nóbrega Soares hat das zumindest 1859 so gemacht. Auf
Madeira Quase Esquecida hat es ein wunderschönes Bild aus dem Jahre 1908, das Touristen vor dem Furado Velho zeigt!

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