Levadinha Joao de Deus

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Levadinha Joao de Deus oder Levada da Fajã dos Vinháticos


Gegend: Faja da Nogueira/Nordosten

Vorbemerkungen: Auf den alte Karten ist die Levadinha eingezeichnet von der Ribeira Seca nach Lombada de Gorda. Heute wird das Wasser von der aktuellen Madre etwa 800 Meter gegen der Verlauf der alten Levadinha zum Pico-Ruivo-Tunnel geleitet.
Die alte Levadinha ist vor 1860 gebaut worden. Sie war die Hauptversorgung der Gebiete oberhalb von Santana. Nach dem Bau der historischen Levada da Serra do Faial wurde sie stillgelegt. Als Kompensation wurde 1904 die Levada do Caldeirao Verde inf. in Betrieb genommen.
Die ursprüngliche Levadinha wurde nicht unterhalten und ist mehrheitlich zerfallen. Wenn man auf dem Abschnitt 2 der Levada da Serra do Faial Richtung Talschluss in der Ribeira Seca wandert, kann man auf der gegenüberliegenden Talseite in der Steilwand Galeriefenster der alten Levadinha sehen, der Zugang dorthin ist aber relativ schwierig!
1970 wurde in Gegenrichtung zur alten Levadinha eine neue, ca. 800 Meter lange Levada gebaut und ebenfalls 'Levadinha Joao de Deus' genannt. Diese hat aber nichts mit dem alten Verlauf zu tun. Sie fasst Wasser in einem Nebenbach der Ribeira Seca und speist die Levada da Serra do Faial nach der Passage der Ribeira Seca in einem Galeriefenster des ersten Tunnels.
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Alte Madre: Ribeira Seca N 32°45.500 W 16°55.200 ca. 1020 M.ü.M.

Alter Verlauf: Faja dos Vinhaticos - Lombada da Gorda (Zustand unbekannt)

Altes Ende: Lombada de Gorda ca. 920 M.ü.M.

Neue Madre: Nebenfluss der Ribeira Seca N 32°45.350 W 16°54.550 ca. 1040 M.ü.M.

Neuer Verlauf: Ab neuer Madre westwärts über 3 Nebenbäche der Ribeira Seca, der letzte über eine wunderschöne Treppenkonstruktion, bis zur Ribeira Seca, Überleitung mit einem Rohr, kurzer exponierter Teil bis zum Galeriefenster des ersten Tunnels der Levada da Serra do Faial.
Dieser letzte Abschnitt entspricht der historischen Levada da Serra do Faial in ihrer ursprünglichen Form vor 1970, diese führte nicht durch den ersten längeren Tunnel nach dem Pico Ruivo-Tunnel, sondern aussen dem Berg entlang. Spuren sieht man heute noch von der andern Talseite sowie beim Ende der Levadinha-Röhre!

Neues Ende: Levada da Serra do Faial nach der Passage der Ribeira Seca ca. 1020 M.ü.M.

Ursprüngliche Länge: 4,4 km

Aktuelle Länge: 800 m

Bauzeit:

Alte Levadinha: Vor 1850
Neue Levadinha: 1970

Zugang:

- Neuer Verlauf kann über einen Trampelpfad erreicht werden, der beim südöstlichen Ausgang des Pico Ruivo Tunnels beginnt. Er trifft beim Beginn der flussüberquerenden Röhre auf die Levada. Dann der Levadinha folgen bis zur neuen Madre.

- Alter Verlauf: Alte Madre in der Ribeira Seca (genauer Ort unbestimmt, diese Gegend wurde vor längerer Zeit von einem Erdrutsch heimgesucht, die Strukturen sind zerstört
- Zugang möglich von der neuen Levadinha kurz vor der Madre: Abstieg und Zugang zu 2 kleinen Tunnels und dem ersten Galerietunnel, den man von der Gegenseite sieht (Wanderung 2016)
- Die 'Madeira Lés a Lés' haben in der Tour vom 10.10.2015 den Aufstieg von der Levada dos Tornos (Passage in der Ribeira Seca) beschrieben. Dabei haben sie die Levadinha Joao de Deus gekreuzt.
- Ebenfalls hier waren die amigos da Natureza im Juli 2016 (Bilder 129-135)
- Zugang von der andern Seite bei Lombada da Gorda (bisher noch nicht beschrieben)

Zustand: Neuer Verlauf: Vom Tunnel bis zur neuen Madre mittelschwer, Schwindelfreiheit erforderlich!
Alter Verlauf: Mehrheitlich verfallen, Tunnels sind wie meist in gutem Zustand, der Zugang dorthin ist beschwerlich, gefährlich bis unmöglich

Funktion: Ursprünglich Bewässerung der Gegend um Lombada da Gorda (alter Verlauf), heute (neuer Verlauf) Zufluss zum Kraftwerk Faja da Nogueira via Levada da Serra do Faial

Bemerkungen: Kurzer spannender Abstecher zum neuen Verlauf, wenn man mal in der Gegend ist! Der alte Verlauf ist nur für Freaks geeignet!

GPS-Daten:  kmz-Daten

Bericht: Wanderung 2013, Wanderung 2016


Bilder vom neuen Verlauf:


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Bilder vom alten Verlauf:




Sicht von der Levada do Pico Ruivo:


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Bis hier kommt man, wenn man unbedingt will:



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Begehung des ersten Galerietunnels:


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