Waale_Schleis_Laatsch

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Waale um Schleis und Laatsch


Gegend: Schleis und Laatsch


Waale um Schleis:


Der Fasseswaal oder Fassabwaal oder Fassawaal oder Fosseswaal bildet eigentlich die Fortsetzung des Bewässerungssystems der Malser Haide. Es handelt sich um einen grösseren Waal mit breitem Querschnitt und er ist 2.5 Kilometer lang. Er wird ca. ein Kilometer südlich von Burgeis auf etwa 1140 M.ü.M. an der Etsch gefasst. Er verläuft zuerst südwärts, dann südostwärts und dann wieder südwärts durch die Wiesen. Er kreuzt die Strasse von Mals nach Schleis hier. Später mündert er auf etwa 1000 Metern Höhe in den Latinigwaal

Waale um Laatsch:


Der 2 Km lange Latinigwaal oder Lutiniwaal oder Ladiner oder Latinerwaal wird auf 1025 Metern Höhe an der Etsch gefasst. Er durchquert die Wiesen zuerst in südöstlicher Richtung, kreuzt dabei den Radweg von Schleis nach Laatsch. Dann dreht er später in östlicher Richtung und mündet mit dem Restwasser in den Punibach. Der Waal wird bereits 1314 erwähnt und ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten, hat aber keinen Begleitweg. Er markierte früher die Grenze zwischen Mals, Schleis und Laatsch. Der Name bedeutet 'Laatscher Waal, abgeleitet von Lautiniga (1134 ), andere urkundlich erwähnte Namen waren Lauchinigawaal, Lutinig Wal oder aquale Lautinie.

Der 1.5 Km lange Pötzlwaal wird oberhalb von Laatsch an der Etsch gefasst, führt durch den westlichen Dorfteil vom Laatsch entlang der steilen Felswand südwärts und dann in südwestlicher Richtung zu den Wiesen und endet schliesslich im Rambach.

Der kurze Laatscher Mühlbach oder Mühlwaal wird oberhalb von Laatsch an der Etsch gefasst, führt durch den westlichen Dorfteil von Laatsch, wo er früher mehrerer Mühlen antrieb. Dann führt er weiter nach Süden auf die Wiesen und endet im Mündungsgebiet des Rambachs an der Etsch.




Quelle: Südtiroler Waalwege 40 schöne Wanderungen von Hanspaul Menara ISBN 978-88-8266-829-7