Mals

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Waale und Wanderungen um Mals


Gegend: Mals

Mals ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Der Ort wurde 1094 erstmals erwähnt, die drei charakteristischen parallelen Waale, die der Bewässerung der Felder und der Wiesen dienten, wurden 1346 erstmals schriftlich erwähnt.

Waale um Mals:


Der Malser Oberwaal ist mit seinen 4 Kilometern der längste der drei Malser Waale. Seine erste Erwähnung fand er 1346. Er wird auf 1250 M.ü.M. an der Puni gefasst und zieht danach durch die steilen Felswände und erreicht dann die obersten Wiesen von Mals, denen er sich auf dem sogenannten Sonnensteig bis oberhalb von Tartsch entlangzieht. Er endet auf 1170 M.ü.M. 1980 wurde er aufgelassen und durch eine Rohrleitung ersetzt. Schon ein Jahr später wurden Initiativen uns Leben gerufen, um den Waal in seiner ursprünglichen Form wieder in Betrieb zu nehmen. 1984 wurde der westliche Teil nach aufwendiger Sanierung der Felspassagen wieder begehbar gemacht. Ein Steinschlag zerstörte später den Waalweg, 2010 konnte er aber wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.



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Der 3 Km lange Malser Mitterwaal wurde ebenfalls 1346 erstmals erwähnt. Er ist zwar seit 1980 aufgelassen und durch eine Rohrleitung ersetzt worden, kann aber immer noch begangen werden, Der trocken gemauerte Kanal ist teilweise immer noch erhalten. Er wird auf 1130 M.ü.M. am nördlichen Dorfeingang von Mals an der Puni gefasst und führt zunächst durch den steilen Lärchenwald bis auf die Wiesen oberhalb von Mals und Tartsch. Er endet auf 1050 Metern Höhe östlich des Tartscher Bühels.


Der 2 Km lange Malser Unterwaal oder Tartscher Unterwaal wurde ebenfalls bereit 1346 erwähnt und ist ebenfalls seit 1980 aufgelassen und verrohrt. Er wird im oberen Dorfteil von Mals bei der Vierzehn-Nothelfer-Kirche auf 1090 Metern an der Puni gefasst. Er führt als gedeckter Kanal durch das Malser Oberdorf nach Südosten auf die unteren Wiesen von Mals bis in die Nähe von Tartsch. Der Begleitweg ist gut begehbar.


Der kurze Sagwaal wurde im oberen Dorfbereich von Mals an der Puni abgeleitet und lieferte das Wasser für mehrere Sägewerke. Ebenso wurden mit dem Wasser die westlichen Wiesen von Mals bewässert. Später floss das Restwasser zurück in die Puni. Der Waal ist nicht mehr vorhanden.


Der kurze Schganaunwaal wird unterhalb von Mals in Fliessrichtung rechts von der Puni abgeleitet und versorgt als Wiesenwaal die Schganaunwiesen.

Empfohlene Wanderungen in Mals:



Die Die Wanderung bei sentres.com verbindet die interessantesetn Abschnitte des Ober- und des Mitterwaales miteinander (pdf).

Die Wanderung bei sentres.com verbindet den Unterwaal mit dem Sonnensteig (Oberwaal) und dem Mitterwaal (pdf)


Unsere Wanderungen in Mals:



Wanderung von der Vierzehn-Nothelfer-Kirche auf die Spitzige Lun 05.10.2008

Sehr empfehlenswert der Aufstieg vom Talboden auf den aussichtsreichen Gipfel
ca. 17 Km, Höhendifferenz ca. 1250 Hm Auf- und Abstieg

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Quelle: Südtiroler Waalwege 40 schöne Wanderungen von Hanspaul Menara ISBN 978-88-8266-829-7