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11.08.2021 Palha Carga und wieder einmal die Levada da Rocha Vermelha
Datum: 11.08.2021
Anfahrt: Canico - Ribeira Brava - Encumeada - Paul da Serra - Fanalstrasse
Verlauf: Wir starteten dort, der PR13 die ER209 kreuzt. Nach einem kurzen Stück auf dem PR13 stiessen wir auf den Wegweiser des PR13.1, der über die Palha Carga zu den 25 Quellen hinunterführt. Ich habe diesen Weg vor der Wiederherstellung bereits 2016 begangen (wie auch die ganze heutige Runde), eigentlich fand ich den Weg damals ganz gut begehbar, die heute angebrachten Stufen, Geländer und die Brücke finde ich fast etwas unnötig.
Abstieg über die Palha Carga und über die Brücke über die Ribeira dos Cedros zur Levada Vinte e Cinco Fontes. Ich bin noch kurz zur Madre gegangen, die mir schon letztes Mal sehr gut gefallen hat mit seiner Höhle beim Wasserfall, diesmal bin ich über die etwas glitschigen Steinstufen noch ins Bachbett rübergekraxelt, hier gibt es einen hübschen Wasserfall mit einem kleinen Poço. Die ganze Angelegenheit um die Madre ist nicht ungefährlich, die Levada ist hier sehr schmal, ausgesetzt und immer feucht.
Weiter auf dem wieder breiteren Levadastück und über die schöne Steinbrücke zum wie immer gut besuchten Wasserfall bei den 25 Quellen.
Trotz des grossen Rummels: Dieser Ort ist jedes Mal wieder faszinierend und packend.
Weiter in Fliessrichtung der Levada und Abstieg zur Levada da Rocha Vermelha. Kurzer Abstecher zum Levadahaus und dann entgegen der Fliessrichtung zum Zusammenfluss mit der Levada do Seixal. Hier habe ich mir noch die Wasserfassungen an der Ribeira dos Cedros und der Ribeira da Agua Negra genauer angeschaut. Vorsicht, die Fassung an der Ribeira da Agua Negra ist sehr glitschig, schmal und ausgesetzt!
Weiter dann auf der Levada da Rocha Vermelha über Adeneiro bis zum Fuss der Levadatreppe: Immer wieder traumhaft, abwechslungsreich und menschenleer. Die Bachquerung bei Adeneiro wurde jetzt auch besser gesichert, jetzt ist der Weg hier kein Problem!
Aufstieg auf dem Stairway to Heaven mit dem tollen Aussichtspunkt auf halber Höhe am Ort, wo man die Levada kurz verlässt. Die Bachquerung unterhalb der Fonte da Agua do Queijo ist wie immer etwas gewöhnungsbedürftig und war auch schon breiter und weniger glitschig! Dann die aktuelle Madre beim Andreakreuz, die Levada ist jetzt mit ein paar Ästen abgesperrt, der Umgehungsweg ist allerdings bei feuchten Verhältnissen fast schwieriger als der Weg über die Levada. Ich habe beide Varianten ausprobiert, beim Umgehungsweg bin ich ausgerutscht und habe meinen Wanderstock geschrottet. Der Weg entlang der Levada ist nur Leuten zu empfehlen, die sich solche Sachen gewohnt sind!
Es folgt das steile, teils betonierte Stück bis zum Abzweig des Weges, der zum PR13 hochführt. Ich bin noch kurz zur alten Madre gegangen, hier wurde eifrig gearbeitet, es scheint, dass man den Abschnitt von der alten Madre bis zum Andreakreuz reaktivieren will!
Aufstieg auf dem schmalen Pfad mit den Felsabsätzen, die Stelle, die während Jahren mit einem Baumheideast versehen war, wird jetzt mit einer Leiter umgangen. Der Weg ist wie immer zugewachsen und schmal, aber eigentlich problemlos zu gehen.
Rückweg über den PR13, immer knapp unter der Nebelgrenze und dadurch mit schönen Ausblicken auf die andere Talseite und das Rabacalgebiet!
Vorbei an der Abzweigung zur Palha Carga zurück zum Ausgangspunkt
Distanz: 18.5 Km, 600 Hm Aufstieg, 600 Hm Abstieg
Start: 09.25 Fanalstrasse
Ende: 16.50 Fanalstrasse
Zustand:
Die Palha Carga ist jetzt gut ausgebaut und mit etwas Wandererfahrung problemlos zu begehen.
Die Gegend um die Madre der Levada Vinte e Cinco Fontes ist relativ gefährlich und mit grosser Vorsicht zu begehen. Der Rest der Levada ist Autobahn!
Der Abstieg zur Levada da Rocha Vermelha ist ebenfalls neu ausgebaut worden und gut zu begehen. Die Zuflüsse zum Ende der Levada do Seixal sind mit grosser Vorsicht zu begehen, hier ist alles sehr feucht und teilweise abschüssig.
Die Levada da Rocha Vermelha wurde bis kurz vor die alte Madre gut restauriert, häufig etwas sumpfig, Adeneiro ist problemlos, die Schluchtpassage mit Vorsicht zu begehen, beim Andreakreuz wie ich beschrieben habe mit Vorsicht auf der Umgehung und mit noch grösserer Vorsicht über die Levada!!!!
Aufstieg zum PR13 wie immer eine Baumheideschlacht, aber immer eindeutig, die Stufen sind griffig, aber bei Feuchtigkeit muss man aufpassen, vor allem im Abstieg. PR13 wie immer gut unterhalten
Bemerkungen: Schöne Runde im faszinierenden Rabacalgebiet abseits (zu 95%) der Touristenströme.
GPS-Daten: Original GPS-Track
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